Tipps und Tricks für Deinen Star-Auftritt
Natürlich kennst Du Dich sehr genau. Schließlich schaust Du Dich ja mindestens jeden Morgen im Spiegel nach dem Aufstehen an. Aber dieser Moment reicht nicht aus, wenn Du außerhalb Deiner eigenen vier Wände erfolgreich auftreten willst.Unser Tipp: Nimm einmal einen großen Spiegel, z.B. einen, wie man ihn beim Schneider findet. Und nun stelle Dich davor, und sei ganz kritisch mit dir selbst. Was fällt Dir auf?
- Vielleicht sind Deine Absätze schief.
- Oder der Rock und Deine Hosenbeine sind zu lang. Wahrscheinlich muss der Gürtel enger geschnallt werden.
- Die Socken sind zu kurz.
- Die Jacke oder die Bluse sitzt etwas zu stramm.
- Die Hemd- oder Blusenärmel sind zu kurz.
- Das karierte Hemd passt nicht zur karierten Jacke.
- Die Haare sind lustlos gekämmt
- Usw.
Oh, jetzt fühlst Du Dich ertappt? Kopf hoch: das ist ja alles leicht zu ändern.
Folgende Faustregeln solltest Du beachten:
- Gepflegtes Erscheinungsbild ist oberstes Gebot!
- Ziehe das an, worin Du Dich wohl fühlst! Ein dunkler Anzug, ein dunkles Kostüm oder Kleid sind für einen Job im Büro immer okay. Je nach Job kannst Du Dich aber auch legerer kleiden.
- Schmuck und Accessoires: Weniger ist mehr!
- Maske muss sein, auch für Männer. Ein glänzendes Gesicht musst Du unbedingt vermeiden. Deshalb: Benutze Puder!
- Präsentiere Deine Schokoladenseite. Vor allem Dein Gesicht ist wichtig. Hier gibt es die gute und die schlechtere Seite. Betrachte deshalb Dein Gesicht aus verschiedenen Blickwinkeln. Finde Deine Schokoladenseite und halte diese in die Kamera.
- Deine Körpersprache bestimmt Deinen Erfolg bei Deinem imaginären Gesprächspartner. Vermeide deshalb verschränkte Beine, sie bedeuten Unsicherheit. Verschränkte Arme zeigen, dass Du Dich bedroht fühlst. Weg mit Fingern an Mund, Ohrläppchen oder Nase. Kratzen am Hinterkopf ist tabu, ebenso wie Zupfen an der Kleidung.
- Halte stets Blickkontakt mit Deinem Gegenüber, den Du Dir einfach vorstellst, wenn Du in die Kamera sprichst. Achte immer auf die Position der Linse zu Deinem Gesicht – richte die Kamera immer in Höhe der Augen ein. Freies, entspanntes Stehen signalisiert: Du fühlst Dich sicher.
- Rücke Dich ins rechte Licht: Richtig ist die Beleuchtung, wenn es keine Schatten gibt, z.B. neben Deiner Nase oder auf einer Gesichtshälfte.
- Gegen die Sprachlosigkeit hilft Dir ein Zettel mit Deinem Text. Den kann Dein „Assistent“ Dir so hinhalten, dass Du ihn so ablesen kannst, ohne den Blick zu senken.
- Gutes Reden ist keine Kunst. Ganz wichtig: Ruhiger Atem! Sprich verständlich, einfach und nicht gestelzt. Wähle kurze Sätze und sprich nicht mehr, als unbedingt notwendig ist. Neuer Gedanke = neuer Satz. Bevor Du beginnst: Warte 3 Sekunden und lächle.
